Philosophie und Konzept der Osteopathie.

"Osteopathie ist das Gesetz des Geistes , der Materie und der Bewegung"

Definition vorgestellt 1972 am College of Osteopathic Medecin in Kriksville .

Die Osteopathie beinhaltet alles was wir mir "Leben" assoziieren.

  • Die Osteopathie erkennt dass " Das Universum von Gesetzen regiert wird" und dass der Mensch selbst vom Universum regiert wird, so wie alle Pflanzen und Tiere auf dieser Erde.

Der Körper ist eine Einheit.

  • Die Idee des Körpers als Einheit äußert sich durch die Tatsache dass alle Einheiten des Körpers sich in einem Kybernetischen Gleichgewicht befinden.

" Der menschliche Körper funktioniert nicht als getrennte Einheiten sondern als eine ganze Harmonie." A.T.Still

  • Das Augenmerk des Osteopathen darf sich nicht beschränken auf die Region wo sich die Symptome bemerkbar machen , welche der Patient beschreibt.
  • In der Überlegung des Osteopathen ist das Symptome nur ein Effekt zu welchem man den Ursprung finden muss.

Tritt auf den Schwanz einer Katze und du wirst sehen dass am Anderen Ende die Katze miaut. A.T.Still

Die Einheit der Funktion ist vorrangig.

  • Bewegung ist Wechselwirkung, ist Leben.
  • Beschwerden haben als Ursache eine Anatomische "Anomalie" , welche eine Dysfunktion der Physiologie mit sich führt.
  • Funktion beinhaltet nicht nur die Neuro-vegetativen Aktivitäten eines Organismus wie die Atmung, die Blutzirkulation,die Verdauung, sondern auch die Gedanken, die Emotionen und die Erinnerungen.

Es gibt einen fundamentalen Zusammenhang zwischen Funktion und Struktur.

  • Jede Funktion wird von der Struktur beeinträchtigt welche mit Ihr assoziert ist.
  • Es ist wohl die noch nicht ausgereifte Anpassung an das Aufrechte Gehen, welche den menschlichen Körper für anatomische und funktionale Störungen anfällig macht. Dies gilt hauptsächlich für die Gelenke der Wirbelsäule und die des Beckens , da beide als Trägergerüst des Körpers funktionieren. Dies Mechanischen Störungen haben einen direkten und indirekten Einfluss auf die Funktion und Struktur der anliegenden Körperstrukturen und provozieren so ein pathogenes Verhalten des Körpers.
  • Dieses Zusammenspiel von mechanischen Störungen und anderen Neuro-vegetativen Phänomenen wird als " Osteopathische Störung" bezeichnet.

Die Faszien sind ein wichtiger Baustein des menschlichen Körpers.

  • Es sind die Faszien die alle Elemente im Körper verbindet.
  • Die Faszien "tragen" das Lymphsystem, die Arterien und Venen, und die Nerven.
  • Diese Fibrokollagenartige flüssige Matrix durchzieht den Körper von Kopf bis Fuss.
  • Diese flüssige Matrix ist ein mechanisches System von ungeheurer Wichtigkeit. ( A.T.STILL )
  • Die Faszien sind die Kreuzungspunkte des Neuro-vegetativen Systems für den Inneren Ausgleich, des Muskulatur-Skelette  Systems und dem "kreativen Ausdruck des spirituellen Systems."

Der Körper produziert alle Substanzen die für seinen physischen Aufbau von Nöten sind.

  • ... wenn dem Körper natürliche Nahrungsstoffe zugeführt werden.
  • Es ist also in der Osteopathie von grosser Bedeutung sich so zu ernähren dass dem Körper keine Schadstoffe zugeführt werden.

Der Körper besitzt eine Reihe von Fähigkeiten zur Selbstheilung  und Selbstregulierung.

  • Andrew Taylor Still hat als Erster erkannt und in seinem Osteopathischen System  festgelegt, dass der menschliche Körper sich gegen viele schädliche Einflüsse wehren kann, diese mir Inneren Ausgleichungen kompensieren und heilen kann.
  • Der Körper hat eine natürliche Fähigkeit sich zu verteidigen und das Gleichgewicht im seinem Innern wieder herzustellen.
  • " Es steht dem Therapeuten nicht zu den Patienten zu HEILEN. Seine Role besteht lediglich darin das System des Patienten zu justieren als Teil oder im Ganzen, so dass die Lebenswichtigen Flüsse die pathogenen Stellen wieder erreichen.
  • Dies Affirmation beinhaltet eine Kollaboration und eine Beteiligung des Patienten im Prozess der Restrukturierung.

Ein gesunder Blutfluss und normale Neuronalen Impulse sind Grundlegende Voraussetzungen für einen gesunden Körper.

  • Arterien und Nerven müssen ständig, zeitlich und quantitativ, dem Körper ein ausreichendes physiologisches Potenzial zur Verfügung stellen.
  • In diesen beiden System darf es nicht zu Stauungen kommen. (A.T.STILL)

Die Zerebrospinalflüssigkeit und das Interstitium sind von sehr grosser Bedeutung.

  • Solange das Gehirn nicht genuegend Zerebrospinalfluessigkeit herstellt , bleibt er Koerper krank ( A.T.SILL)
  • Die Beweglichkeit des Schädels ist daher ein primordialer Faktor. ( H.Magouin)

Das Gesetz der Zusammenhänge ist ein "Muss" für den Therapeuten.

  • Physischer Körper, Vital Körper, Affektiver Körper und Mentaler Körper gehören im Ursache – Wirkungs System zusammen und sollten vom Osteopathen bedacht werden.